Vollwärmeschutz

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Der Vollwärmeschutz birgt ein Sparpotential in sich, durch die hohe Energiesparmaßnahme wird er staatlich gefördert bei Alt sowie bei Neubauten. Hauptsächlich nimmt man einen Vollwärmeschutz bei einen 25 cm - 30 cm starken Mauerwerk. Sollte man jedoch ein 38 cm dickes Mauerwerk haben und der Ziegel hat einen guten K-Wert, benötigt man keinen Vollwärmeschutz, sondern kann einen Grundputz-Leicht und eine Endbeschichtung (Silikat oder ähnliches) Aufbringen.

Ob sich ein Mensch in einem Raum wohlfühlt, hängt vor allem von der Temperatur ab. Denn in kühler Umgebung gibt der Körper durch Strahlung, Verdunstung und Konvektion Wärme ab - man fühlt sich unbehaglich. Bei gleicher Raumtemperatur entscheidet die Oberflächentemperatur von Wänden und Decken über die Behaglichkeit. Nur Wärmedämmung garantiert gleichbleibende, angenehme Temperaturen ohne Wärmebrücken. Und das bei jeder Witterung.

Bei der Auswahl von Vollwärmeschutz spielen richtige Dämmstoffe eine große Rolle des Umweltbewusstseins, sowohl auch die Konstruktion und die Kosten. Mineralfaserprodukte gehören der Vergangenheit an, da sie wegen der Krebserregenden Substanzen in große Schlagzeilen gerieten.

Die Dämmstoffe richten sich nicht nur nach den Verhalten bei Feuchtigkeit auch im Brandfalle ist es wichtig welches Produkt man kauft. Umso niedriger die Wärmeleitfähigkeit ist, desto besser ist das Wärmedämmvermögen, man kann dadurch enorme Heizkosten einsparen. Im Vordergrund steht der energiesparende Effekt bei alten und neuen Häusern mit einer geringeren Mauerdicke. Dieser Ansatz fordert aber auch Fachleute und Spezialisten, die die Bauherren qualifiziert beraten können. Ein großer Teil des für den Wärmeschutz notwendigen Fachwissens - wie zum Beispiel Bauphysik oder Dämmstoffkunde - ist fester Inhalt unserer Ausbildung.